Was kostet ein Hochzeitsfotograf: Preise und Leistungen

Was kostet ein Hochzeitsfotograf?Hochzeitsfotograf Gerd Edler beim Fotografieren und Filmen

500 Euro oder 5.000 Euro? Beide Zahlen tauchen auf, wenn ihr nach einem Hochzeitsfotografen sucht. Das eine klingt nach einem Schnäppchen, das andere nach einem Irrtum. Die Preise für Hochzeitsfotografie liegen in Deutschland weit auseinander. Ein Blick hinter die Kulissen hilft beim Einordnen.

Was ihr für euer Geld bekommt und was ihr nicht seht

Wenn ihr einen Hochzeitsfotografen bucht, seht ihr ihn am Hochzeitstag selbst, vielleicht acht bis zehn Stunden. Was ihr nicht seht, sind die vielen Stunden davor und danach.

Vor der Hochzeit

Bevor ich auch nur eine Kamera in die Hand nehme, sind bereits mehrere Stunden Arbeit geflossen. Wir lernen uns kennen, ich schaue mir vielleicht die Location an, mache ein Kennenlernshooting mit euch, schreibe einen Vertrag und halte den Kontakt bis zum großen Tag.

Was dabei oft unterschätzt wird: Ich stehe euch während der gesamten Planung mit meiner Erfahrung zur Seite. Wenn es bei der Ablaufplanung hakt, ihr eine Location für die Fotos einschätzen wollt oder ihr Ideen für Posen und den Tagesablauf braucht, bin ich da. Ich bringe gern eigene Ideen mit ein, die ich über die Jahre gesammelt habe. Das ist kein Sonderservice, das gehört für mich dazu.

Der Hochzeitstag selbst

Ein vollständiger Hochzeitstag beginnt für mich oft früh beim Getting Ready und endet nach dem letzten Tanz. Zehn bis zwölf Stunden sind keine Seltenheit.

Ich arbeite mit zwei Kameras, beide mit doppeltem Speicherkartenschlitz. Jedes Bild wird in dem Moment, in dem ich auf den Auslöser drücke, gleichzeitig auf zwei Karten gespeichert. Geht eine Karte kaputt, ist nichts verloren. Geht eine ganze Kamera kaputt, fotografiere ich mit der zweiten weiter. Zwei Kameras bringen außerdem einen praktischen Vorteil: Ich kann je nach Situation sofort zur passenden greifen, ohne erst das Objektiv zu wechseln. Das spart genau dann Zeit, wenn keine ist.

Den ersten Kuss, den Augenblick, in dem die Mutter der Braut weint, das Lachen beim Anschneiden der Torte gibt es einmal. Technik, die das absichert, ist kein Luxus.

Nach der Hochzeit

Hier unterschätzen die meisten den Aufwand. Nach dem Hochzeitstag sichere ich zuerst alle Bilddaten auf mehreren Festplatten, sichte mehrere hundert bis über tausend Bilder, treffe eine sorgfältige Auswahl und bearbeite jedes einzelne Foto von Hand. Für eine Hochzeit mit acht Stunden Begleitung sitze ich anschließend mindestens noch einmal acht Stunden an der Nachbearbeitung. Oft mehr.

In den größeren Paketen ist außerdem ein Best-of-Video aus den schönsten Fotos eures Tages enthalten. Im Paket TraumHochzeit kommen ein gebundenes Fotoalbum oder ein Highlightvideo dazu. Das ist Arbeit, die man erst sieht, wenn man das Ergebnis in den Händen hält.

Dazu kommen die laufenden Kosten: Ausrüstung, Ersatzausrüstung, Versicherungen, Software, Datensicherung, Steuern, Steuerberater. Wer das sauber kalkuliert, ist damit schnell im vierstelligen Bereich pro Jahr, bevor ein einziges Bild geschossen wurde.

Was kostet ein Hochzeitsfotograf: Preisklassen im Überblick

Am unteren Ende des Markts, oft Quereinsteiger oder Fotografen mit wenig Hochzeitserfahrung, liegen die Preise häufig zwischen 500 und 1.000 Euro. Das Ergebnis kann trotzdem ordentlich sein, aber Erfahrung, robuste Ausrüstung und ein durchdachtes Konzept für den Ernstfall fehlen oft.

Wer mehrere Jahre Hochzeiten fotografiert hat und einen eigenen, erkennbaren Stil entwickelt hat, landet meistens zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Hier bekommt ihr jemanden, der weiß, was er tut, auch wenn das Licht nicht mitspielt, und der mit voller Ersatzausrüstung anreist.

Ab 3.000 Euro aufwärts sind umfassende Pakete Standard: Fotoalben, Shootings vor oder nach der Hochzeit, Videos. Langjährige Erfahrung und entsprechendes Equipment gehören in dieser Klasse dazu.

Was in meinen Paketen konkret enthalten ist und was sie kosten, seht ihr auf meiner Preisliste.

Was ihr beim günstigsten Angebot fragen solltet

Es gibt immer jemanden, der es günstiger macht. Das ist keine Kritik, sondern Realität. Die Frage ist, ob der Preis der einzige Grund für eure Entscheidung ist.

Bevor ihr bucht, egal in welcher Preisklasse, solltet ihr wissen: Gibt es einen schriftlichen Vertrag? Was passiert, wenn der Fotograf krank wird? Hat er professionelle Ersatzausrüstung dabei? Wer bearbeitet die Bilder tatsächlich? Und kann er euch vollständige Galerien von vergangenen Hochzeiten zeigen, nicht nur eine Auswahl von zwanzig Highlights?

Vollständige Galerien zeige ich euch gern. Schaut euch meine Hochzeitsfotos an.

Die Fotos von eurem Hochzeitstag sind das einzige, was ihr danach noch anfassen könnt. Das Kleid hängt irgendwann im Schrank, die Torte ist aufgegessen. Die Fotos schaut ihr euch noch zwanzig Jahre später an. Das sollte bei der Wahl etwas schwerer wiegen als ein paar hundert Euro Unterschied.

Habt ihr Fragen zu meinen Preisen, Paketen oder was bei mir konkret enthalten ist? Schreibt mir, ich antworte persönlich auf jede Anfrage.

Ihr habt Fragen dazu?
Dann meldet euch bei mir. Gern helfe ich euch.

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